Dienstag, 4. Oktober 2011

Schon nicht mehr da

Endlich bin ich in Bangkok. Die letzten Tage haben sich bloed angefuehlt: noch nicht weg, aber schon nicht mehr da. Die letzten Tage sollte man abschaffen, finde ich. Wenn man noch sehr viel zu regeln hat reichen sie eh nicht aus, wenn man nicht mehr zu tun hat wird man unausstehlich vor Aufregung und Erwartung und Vorfreude und... ja gut auch ein bisschen Angst. Aber nur ein ganz kleines Bisschen!
Zu Bangkok kann ich noch gar nicht sagen, dazu bin ich noch zu fertig von den Flug. Weil zum Schlafen im Flugzeug, da sag ich auch einfach mal nichts! Aber zum Flug koennte ich was sagen, weil der war so gut wie man das hofft. Keine Verspaetungen, kein Gepaeck verloren. In Frankfurt noch mal kurz Adrenalin ausgeschuettet, als der nette Herr am Check Inn sagte er koenne mich ohne Visum nicht, oder nur mit einem gueltigen Weiterflugticket, fliegen lassen. Auf die Schnelle noch ein Storno-Ticket erstanden und 100Euro losgeworden, aber es ist nochmal gutgegangen.
Zwischenaufenthalt in Bahrein war unspektakulaer. Ausser vielleicht diese eine ganz vermummte Frau, die dann zusammen mit ihrem Mann auch nach Bangkok geflogen ist. Ich bin ja, so theoretisch zumindest und grossteils aus Trotz, ein  Burka-Fan. Und all die Frauen, die bis auf die Augen vermummt sind, find ich nicht schlimm, und auch diese Burkas mit Gitterstoff fuer die Augen gehen noch. Aber die war einfach ein schwarzer Vorhang. Gruselig. Vielleicht konnte ich deswegen nicht schlafen?
In Bangkok morgens angekommen habe ich mich gleich auf die Suche nach einer billigen Herberge gemacht. Ich habe mich von Zuhause schon etwas schlau gemacht, und weil ich meine Laufschuhe eingepackt habe (HALLO: ICH BIN EIN HELD!!!!!) wollte ich in die Naehe eines Parks wo ich Laufen kann. Das ist hier der Lumpini-Park, der als Bangkoks "Antwort auf New Yorks Central Park" beworben wird, den kenne ich zwar auch nicht, aber der Vergleich laesst Hoffen. Mal schauen ob ich mich morgen aufraffen kann.
Ich habe das Hostel auch gut gefunden, was auch kein Wunder ist weil, sobald man als Tourist mit grossem Rucksack stehen bleibt kommt sofort eine nette Persol und fragt ob sie helfen kann.
Im Hostel eingecheckt bin ich erst mal in den Todesschlaf gefallen und erst Stunden spaeter wegen Hunger aufgewacht. Das war auch gut so, sonst haette ich mich heute gar nicht rausgetraut.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen