Donnerstag, 5. April 2012

..dann eben Tschuess!

Kurzfassung meines Indonesien-Aufenthalts: Erst sass ich auf der unschoenen Insel Batam fest, dann durchlief ich die Hoelle Jakarta, dann wurde kurz alles gut in Bandung und Yogya, um wieder einen Knacks mit dem semierfolgreichem Ausflug nach Karimunjawa zu bekommen und nun schmeissen die mich hier raus!

Angefangen hat meine Indonesienreise auf der haesslichen, langweiligen Insel Batam, wo ich festsass, weil das Schiff nach Jakarta erst vier Tage später ging. Die freundlichen Couch Surfer die ich dort kontaktiert habe, haben den Kulturschock und die Langeweile gemildert, aber der Eindruck von Batam blieb negativ.

Die Schiffsreise war ok, etwas langweilig. Eigentlich hatte ich vor mir fuer die zwei Tage dauernde Ueberfahrt die Luxuskabine erster Klasse zu goennen, aber der entsetzte Gesichtsausdruck meiner indonesischen Freunde hielt mich davon ab "soviel" Geld auszugeben. Und die economy Class war echt lustig.

In Jakarta angekommen wuenschte ich mich ganz schnell weg. Ich wurde allergisch gegen das Wort "Taxi". Um es mal ganz deutlich zu sagen: NEIN, ICH WILL KEIN TAXI!  nicht wenn ich in ein Geschaeft gehe, nicht wenn ich gerade aus einem Taxi steige, nicht wenn ich Mails checke oder etwas esse! Und ich bin kein "Mister"!!

Also schnell Zugticket gekauft und ab nach Bandung. Zugfahren in Indonesien ist super. Sauber und komfortabel. Diesmal fuhr ich aber wirklich erster Klasse.

Bandung mochte ich sehr. Stadt, aber relativ gruen, gutes Essen, tolle Natur drumrum und Einkaufsspass.Ich couchsurfte, mal wieder, bei einem extrem netten Gastgeber. Ich wuenschte mein Freund waere so geduldig mit mir beim shoppen. Dann ab nach Yogjakarta mit dem Zug. Auch gut. Etwas Kulturprogramm, Couchsurfing fuer zwei Tage bei einer netten muslimischen Familie und dann ab mit dem Bus nach Semarang.

Fuer das Busfahren in Indonesien braucht man Geduld, Gottvertrauen und eine flexible Wirbelsaeule. Es ist billig, kann aber sehr kuschelig werden. Es gibt neben dem Fahrer noch zwei Busbegleiter, an jeder Tuer einen. Will man aussteigen sagt man es einem von Ihnen, er klopf dann mit seinem Ring, oder einer Muenze an die Scheibe um es dem Fahrer mitzuteilen. Angehalten wird nur fuer sehr alte, gebrechliche Frauen mit viel Gapaeck. Die anderen bekommen vom Busbegleiter einen beherzten Schubs und springen aus dem langsamer fahrenden Bus.
Woher der Fahrer weiss wann er anhalten und wann nur langsamer werden muss? Dumme Frage. Er ist Supermann und weisst es eben. Er kann ja auch rauchen, telefonieren, das schreiende Baby auf dem Hintersitz bespassen und einen ueberladenen LKW ueberholen, waehrend uns eine Famillie mit drei Reissaecken auf dem Moped entgegen kommt.

Fortsetzung folgt...

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